Ostern 2013 …

werden Autofahrer an den Tankstellen wohl ein klein wenig entspannter sehen als vor einem Jahr. Gehört das Gerede um ein Erreichen des weltweiten Fördermaximums ("Peak Oil") dank neuer Technologien, neuer Ölfelder in der Tiefsee und verstärkter Nutzung unkonventioneller Vorkommen z.B. aus Teersand der Vergangenheit an? Nein, sagt eine aktuelle Förderanalyse der unabhängigen Energy Watch Group. Es wird trotz alledem erwartet, dass die weltweite Ölförderung im Zeitraum von 2012 bis 2030 um etwa 40 Prozent zurückgehen wird. Gar manche in den letzten zehn Jahren vermeldete neue Ressource liege heute weit hinter geäußerten Erwartungen zurück, trotz neuer Methoden wie Fracking werde man einen Rückgang aus der Förderung bestehender Ölfelder nicht ausgleichen - geschweige einen weiter ansteigenden weltweiten Bedarf decken können. Verknappungen werden sich demnach künftig vermehrt bemerkbar machen. Und sie werden uns zwingen, uns unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu machen. Schokoladen-Osterhasen werden nach dem Fest billiger, Öl zumindest auf Dauer bestimmt nicht.

Ein Frohes Fest wünscht
Franz Hofmaier


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